Anders als in den letzten Jahren, die mir immer wieder Schüler in meinem Informatikunterricht beschert haben, denen ich jegliches ernsthaftes Interesse an der Arbeit am Computer absprechen muss, habe ich in diesem Jahr das Glück, dass ich einen Kurs erhalten habe, der sich nicht nur für die Arbeit mit Quellcode interessiert, sondern auch aufgeschlossen ist, für eine Aufgabe auch ausreichend Geduld zu besitzen, wenn sich diese nicht in 5 Minuten lösen lässt. Überhaupt scheint eine gewisse Ruhe und Gelassenheit im Umgang mit der eigenen Person und dem Brüten über eigene Gedanken große Vorteile zu bieten, wenn man mit dem Computer arbeitet.

Da die Arbeit unter diesen Bedingungen zwar sehr anstrengend ist, denn auf einer Fremdsprache, die zum größten Teil (im Moment noch) nur rudimentär bekannt ist, eine neue Sprache zu lernen, ist kein Spaziergang. Um diesen Prozess zu beschleunigen und den Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre kleinen Internetseite anpacken zu können, habe ich mich dazu entschlossen, neben den großen Wandkarten auch kleine Bausteine zu verwenden, mit denen man sich das Grundgerüst der eigenen Internetseite quasi auf den Tisch legen kann.

Von diesem Vorgehen verspreche ich mir, dass ich weniger „einfache“ Fehler verbessern muss, da bestimmte Fehler offensichtlicher sind, und die Schüler sich eine präzisere Vorstellung von ihrem Projekt machen können. Abstrakte Dinge wie Quellcode müssen für viele aus der Welt der Gedanken in ein reales Konstrukt überführt werden, damit sie einen besseren Umgang damit pflegen können.