In den letzten Wochen war ich durch die Uni gezwungen meine Arbeit wieder, für den Zeitraum in dem Klausuren geschrieben werden, stärker zu strukturieren, als ich es normalerweise machen würde. Da ich für ein Referat noch auf der Suche nach einer Möglichkeit war eine ansprechende Visualisierung/Illustration für den Anfang zu bekommen habe ich ein wenig deviantART, augensound usw. bemüht. Im Grunde bin ich aber dann bei irgendeinem Blog hängen geblieben, der mit einer Tagwolke in der Sidebar ausgestattet war.
Im Grunde etwas sehr banales und sicherlich keine besonders interessante Sache, aber auch sehr nützlich, wenn man herausstellen will, womit sich ein Text beschäftigt, ohne das der Betrachter den Text an sich lesen muss.
Insbesondere für mein Referat zum Thema „Migration am Klingelschild – Was Namen über Migrationsbewegungen aussagen“ empfand ich es als einen sehr passenden Einstieg in das Thema. Es ist hier in Flensburg nämlich auffällig, dass hier ganz andere Namen deutlich bestimmend sind, als es im Rest der Bundesrepublik der Fall ist. Aufgrund der Tatsache, dass ich ständig davon ausgehen muss, dass die Referatsgruppen vor uns die Zuhörer schon mit Unmengen an Tabellen „belästigt“ haben, bin ich dazu übergegangen die Nachnamen für Deutschland als Tagwolke darzustellen. Es hat zum einen den Vorteil, dass ich die Zuschauer einbinden kann und zum anderen rege ich sie durch die simple Frage, ob sie sich vorstellen könnten, wie eine solche Tagwolke für Flensburg aussehen müsste zum Nachdenken an. Interessanterweise sind es hier nämlich nicht die „normalen“ Namen wie Müller, Schmidt oder Schneider, die dominieren.
Meinen Recherchen zufolge gibt es in Flensburg nämlich einen weitaus größeren Anteil an Nachnamen, die unverkennbar aus dem skandinavischen Raum stammen, was mit Sicherheit auch durch die Geschichte Flensburgs/Schleswig-Holsteins/des schönsten Bundeslandes der Welt bedingt ist. Ich habe 484 Petersens und 469 Hansens gefunden. Zum Vergleich sei hier auch noch die Zahl der Schmidts mit 223, Meiers mit circa 100 und Müllers mit 164 Eintragungen genannt. Betrachtet man nun die Zahlen für die gesamte Republik, so fällt auf, dass es deutliche Unterschiede gibt. Wie eine Tagwolke für Flensburg aussehen würde lasse ich an dieser Stelle aber offen und übergebe diese Aufgabe der eigenen Phantasie.
Neben der Tagwolke zu den Namen hab ich am Wochenende aber auch noch andere Dinge mit Wörtern gemacht. So habe ich zum Beispiel versucht mich selber und mein Leben mit einzelnen Wörtern aus meinen Lieblingszitaten zu beschreiben oder mein bisheriges viertes Semester in Worten zusammenzufassen.
Comments etc. sind wie immer gern gesehen.


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Schicker Artikel = )
hätte nicht gedacht, dass die skandinavischen namen in fl so überwiegen.
Und lob muss ich für die idee mit der Tagwolke ausprechen: viele Informationen auf einen Blick (wenn man den sinn einer tagwolke kennt und die bedeutung der schriftgröße ^^)
nette idee, aber ein wenig verstörend finde ich die bilder zum teil schon. bzw. ich verstehe den inhalt nicht! magst es mir nacher mal erklären? ich skype dich an
digger du hast echt zuviel zeit! müssen malwieder was starten hab ich gehört!
ja ist ganz schick anzusehen und braucht bestimmt auch zeit. weiss aber nicht was das alles bedeutet :)
das versteht doch kein mensch, was du dir dabei denkst :P aber schön aussehen tut es trotzdem :-)
digger wird malwieder zeit für ein redesign oder?
eine “Tagwolke” :) sagt mehr als tausend worte was ;- ) ….
schick ;)